Pantanal und Bonito Super-Adventure 2011

Lage des Pantanals
Lage des Pantanals

Hallo :)

 

Hier habt ihr eine kurze Zusammenfassung von dem was ich auf meiner Reise zum Pantanal erlebt habe.

 

 Das Pantanal ist das grösste kontinentale Feuchtgebiet des Planeten. [...] Die Vegetation des Pantanal ist eine Mischung aus Wald, Buschland und Savanne. Das sogenannte Pantanal-System vereint in sich verschiedene Ökosysteme, und unter den 4. 700 registrierten Spezies befinden sich mehrere vom Aussterben bedrohte Arten. Wegen seiner ambientalen Bedeutung wurde das Biom 1988 zum Nationalerbe erklärt sowie “Erbe der Menschheit“ und “Reservat der Biosphäre“ durch die Vereinten Nationen im Jahr 2000. Es ist zweifellos eines der produktivsten Ökosysteme unseres Planeten.

 

Mehr über Pantanal erfahren: www.pantanalportal.de

 

Tag 1 (Donnerstag):

Es hat ganze 4 Stunden gedauert um von Jaraguá do Sul nach Curitiba gekommen, mein linkes Auge war komplett rot, und wir hätten fast kein Abendessen mehr bekommen, aber ansonsten verlief die Reise problemlos.

 

Tag 2 (Freitag):

Um 7 in der Früh ist der Bus voll mit Austauschschülern aus aller Welt losgefahren und ist dann um zwei Uhr morgens des nächsten Tages in Campo Grande angekommen. Aber ich kann mich nicht beklagen, die Busfahrt war lustig, und hat sich, wie sich später herausstellen würde, auf jeden Fall gelohnt.

 

 Tag 3 (Samstag): Wieder fünf Stunden Bus, dann sind wir schließlich in Bonito angekommen. Dort haben wir den anderen Bus aus São Paulo getroffen, sogar eine Österreicherin (Julia) :D. Am Nachmittag haben wir Rafting gemacht, zwar eine sehr leichte Stufe, aber es war trotzdem lustig.

 

Tag 4 (Sonntag): Am Vormittag waren wir schnorcheln im Rio Formoso. Es ist einfach unglaublich wie klar das Wasser ist, wie nah die Fische kommen, die Farben, etc. … Unglaublich! Nach dem Mittagessen in Bonito und ein wenig Zeit zum Shoppen hatten wir einen Vortrag über das Jiboa-Projekt (www.projetojiboa….), das von ehemaligem Austauschschüler (aus Bonito) gegründet wurde. Es geht darum Schlangen zu schützen und da ich mich (schlauerweise) gemeldet habe, als er gefragt hat wer Angst vor Schlangen hat, musste ich sie als erstes halten, aber dafür habe ich ein jetzt ein tolles Foto!

 

Tag 5 (Montag):

Der Tag begann mit dem schrecklichsten und zugleich womöglich aufregendstem Programmpunkt: Arvorismo=Hochseilklettern. Mir ist bewusst geworden, dass ich immer noch Höhenangst habe, denn ich bin fast vor Angst gestorben, in 15m Höhe. Im Nachhinein bin ich zwar glücklich, dass ich es bis zum Schluss alleine Geschafft habe und mir hat es auch komischerweise sehr gut gefallen, aber ich bin mir nicht sicher ob ich das wieder machen möchte. Boia Cross (Tubbing), war dann schon viel ruhiger und ziemlich lustig. Nachmittags haben wir einen Kindergarten für arme Kinder besucht und haben ihnen Süßigkeiten und Geschenke mitgebracht und haben mit ihnen gespielt. Mir taten die Kleinen leid, aber ich denke sie haben sich wirklich über unseren Besuch gefreut. Das Beste des Tages war aber mit ziemlicher Sicherheit die Party mit DJ. Obwohl um 12 Uhr die Musik ausgeschalten werden musste und es keinen Tropfen Alkohol gab, haben alle so viel getanzt und etc. es war wirklich lustig.

 

Tag 6 (Dienstag):

Und schon wieder eine Busfahrt-Juhu! Nach ca. fünf Stunden (was aber hauptsächlich an der schlechten Straße lag) waren wir dann endlich IM Pantanal: Hotel Fazende Xaraés. 30 Min von der nächsten Stadt und zwei Stunden vom nächsten Krankenhaus. Es war toll mitten in der Natur zu leben, trotz der Milliarden von Insekten und einer ganzen Reihe anderer Tierchen. Also Dienstagabend hat meine Gruppe (Jacaré=….) eine Safari gemacht, einfach unglaublich, wir haben blaue Papageien (sowie im Film Rio!), Krokodile, Tuiuius (typischer Vogel aus dem Pantanalà Fotos), Wasserschweine, Affen und noch so viele andere Tiere gesehen, von denen ich aber nicht den Namen weiß. Und dort mit dem Jeep mitten in den Sonnenuntergang fahren ist …. WOW!

 

Tag 7 (Mittwoch):

Am Morgen waren wir reiten. Natürlich durften wir nur ganz langsam dem Gruppenführer folgen, aber ich habe es geliebt, denn das alles ist so flach dort und das gibt einem (oder zumindest mir) ein Gefühl von Freiheit, am liebsten (und auch nur wenn ich richtig reiten könnte) wäre ich einfach ewig davongeritten… Nach einer laaangen Pause und Mittagessen haben wir eine kleine Wanderung gemacht, wo wir sogar einen Kolibri gesehen haben! Das und die Tatsache, dass ich sechs Pirjanjas (ja, die mit den scharfen Zähnchen!) gefischt habe, waren die absoluten Highlights des Tages. Nachts beim Camping war die Lage dann folgendermaßen: 31 Menschen, mindestens 64 Krokodile (wir haben die Augenpaare im naheliegendem See gezählt) und schätzungsweise 1.000.000.000 Killer-Ameisen. Trotzdem haben alle überlebt (bis auf ein paar Ameisen…) und konnten den wunderbaren Sonnenaufgang (um fünf Uhr morgens…) miterleben.

 

Tag 8 (Donnerstag):

Nach dem Campen wurde uns netterweise noch bis um 9 Uhr Zeit zum Schlafen, duschen, frühstücken etc. gegeben, dann gings wieder in den Bus, Richtung Bonito und ich glaube fast alle haben die ganze Fahrt durchgeschlafen. Nach einem ganzen Nachmittag voller Freizeit (Poolparty, yey!) sind wir Abend in Bonito gewesen um Eis zu essen und da habe ich tatsächlich noch eine zweite Österreicherin und meinen Chairman Walter getroffen! Wow, ich habe mich so gefreut, es ist gut mal wieder österreichisches Deutsch zu hören ;)

 

Tag 9 (Freitag):

 Wir mussten um 5:30 aufstehen, weil wir die allererste Führung in der Gruta do Lago Azul zugeteilt bekommen hatten. Und Leute… es hat sich wirklich gelohnt. „Gruta do Lago Azul“ heißt „Grotte des blauen Sees“ (benutzt irgendwer das Wort Grotte?). Wegen dem Einstrahlungswinkel der Sonne in der Früh scheint das Wasser dort leuchtend blau zu sein, es ist einfach wunderschön, fantastisch! Nach dem Mittagessen (auf einer Fazenda – typisch und unglaublich lecker) waren wir bei Wasserfällen, deren Namen ich entweder nie gehört habe, oder mir entfallen sind. Es war sehr, sehr cool, da wir bei jeder baden durften, es gab Höhlen hinter den Wasserfällen, von 6m Höhe aus springen, und sogar eine Höhle wo das Wasser ganz, ganz grün war, wieder wegen des Lichts. Am Abend gab es dann zum Abschluss ein großes „Churrasco“ (Grillen), mit Brigadeiro als Nachspeise und wieder eine Party mit DJ, ich würde sagen die zweite war die bessere es war einfach super-lustig.

 

Tag 10 (Samstag): Wieder den ganzen Tag und einen Teil der Nacht im Bus verbracht, aber die Rückreise ist mir kürzer vorgekommen als die Hinfahrt. Diesmal haben wir in Londrina übernachtet und hatten, nachdem wir den ganzen Tag praktisch nichts gegessen hatten ein richtig schönes Abendessen in unserem Hotelzimmer.

 

Tag 11(Sonntag):

Die letzten 6 Stunden im Bus bis Curitiba haben alle versucht so gut wie möglich zu genießen (wir waren nicht mehr alle, von manchen mussten wir uns schon in Londrina und anderen Städtchen verabschieden) und der Abschied war dann der unlustigste Teil der Reise, aber ich bin mal positiv und hoffe sehr auf ein Wiedersehen! Danach waren es dann nur noch ein paar Stunden in einem anderen Bus bis nach Jaraguá und am späten Abend bin ich dann schließlich wieder zu Hause angekommen.

 

 Die Reise war einfach nur UNGLAUBLICH, FANTASTISCH, FASZINIEREND, WUNDERBAR,… Pantanal ist ein merkwürdiges, aber zugleich wunderschönes Gebiet und ich hätte nie gedacht, dass ich so viele merkwürdige Tiere und Pflanzen sehen würde, ich hatte so viel Spaß, habe Dinge getan, die ich mich eigentlich theoretisch gar nicht trauen würde, habe so viel gelernt und so viele neue Freundschaften gemacht… PANTANAL & BONITO SUPER ADVENTURE 2011 – EU AMEI.

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Kommentare: 4
  • #1

    Carioca Notelocreas (Samstag, 19 November 2011 10:57)

    GENIAAAAL!!!
    Además, ya tienes más de 800 "visitantes"!!!!

  • #2

    webové stránky (Sonntag, 13 Mai 2012 08:03)

    Nice info dude

  • #3

    Andrea (Donnerstag, 27 September 2012 18:40)

    Nice post dude

  • #4

    buytadalafilonline (Dienstag, 06 November 2012 07:31)

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